Yoga für Anfänger: Was du für den Einstieg wissen solltest

Yoga für Anfänger

Yoga für Anfänger: Was du für den Einstieg wissen solltest

Du willst mit Yoga anfangen oder bist noch nicht ganz sicher, ob Yoga überhaupt das Richtige für dich ist? Dieser Beitrag gibt dir Klarheit. Hier erfährst du, was Yoga ist, wofür Yoga gut ist und was du für deinen Einstieg wissen musst.

 

Was ist Yoga?

 

Yoga, früher auch Joga geschrieben, bedeutet im alt-indischen Sanskrit so viel wie „verbinden“, „anspannen“, „zusammenbinden“. Die philosophische Lehre umfasst sowohl geistige als auch körperliche Übungen. Allesamt ist das Ziel des Yoga, Körper, Geist und Seele zu vereinen. Man spricht hier auch vom „Einswerden mit dem Bewusstsein“. Yoga wird im Hinduismus nicht nur als körperliche Betätigung verstanden, wie das oft in westlichen Kulturen der Fall ist. Sondern als eine Philosophie und Lebensweg, der zur Selbsterkenntnis führen kann.

 

Was bedeutet das jetzt aber für dich als Anfänger*in?

 

Es kommt darauf an, was Dein persönliches Motiv ist:  Möchtest du einfach nur mehr Gelassenheit und Entspannung im Alltag? Oder ein besseres Körpergefühl? Mehr Gesundheit? Oder möchtest du Yoga tatsächlich als Philosophie in dein Leben integrieren und auf allen Ebenen Veränderung erfahren? Auch diese Frage solltest du für dich am Anfang klären. Denn im letzteren Fall macht es dann beispielsweise auch Sinn, dir passende Literatur zur Yoga-Philosophie zu besorgen. Wie du siehst, kann Yoga sehr vielfältig sein – sie kann als sportliche Betätigung, aber auch als Lebensweg verstanden werden. Soweit so gut. Vielleicht fragst du dich aber jetzt, was Yoga eigentlich neben dem „Einswerden mit dem Bewusstsein“ noch so bewirken kann?

 

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Wofür ist Yoga gut?

 

Yoga macht nicht nur Spaß, sondern hat viele Vorteile für Körper, Geist und Seele. Das Besondere am Yoga ist, dass die körperlichen Übungen, also die sogenannten Asanas, integrativ wirken, was bedeutet: Was du für deinen Körper tust, wirkt sich auch auf dein Innenleben aus. So kann Yoga beispielsweise zu einer bewussteren Körperhaltung führen – und gleichzeitig auch zu einem bewussteren und gesunden Geist. Wer Yoga regelmäßig ausübt, lernt nicht nur auf der Yoga-Matte, sondern auch im Alltag auf die Signale seines Körpers zu hören. So kann Stress und Anspannung vorgebeugt werden. Durch Yoga entwickelst du eine erhöhte Achtsamkeit. Nicht nur für deinen Körper – sondern auch für deine inneren Prozesse. Negative Gedanken können schneller erkannt und bewusst losgelassen werden.

 

Yoga ist eine uralte Praxis. Sie bringt nicht nur Geist, sondern auch Stoffwechsel in Schwung. Die Praktiken stärken bewiesenermaßen die Abwehrkräfte und halten fit und gesund. …Ok. Die grundlegende Theorie hätten wir nun geklärt. Was bedeutet das jetzt aber für die Praxis? Und was musst du für deinen Einstieg beachten?  Das klären wir im nächsten Schritt.

 

Was du für den Einstieg wissen musst

 

Gerade als Anfänger oder Anfängerin ist es wichtig, in Yoga eingeführt zu werden. Denn wie bei anderen sportlichen Aktivitäten auch – und hier ganz besonders – gibt es einige Punkte, die für den richtigen Einstieg beachtet werden sollten:

 

Welcher Yogastil ist der richtige für mich?

Was den Yogastil für dich betrifft, gilt Praxis vor Theorie. Denn Yoga-Praktiken werden nicht nach Vorschriften aufgestellt. Vielmehr gilt, mit der Zeit und durch regelmäßige Übung die für dich passende Kombination aus Asanas, Atemübungen, Meditation und Phasen der Tiefenentspannung zu finden. Schließlich machst du Yoga nicht, um noch mehr „vorgegebene Pflichten“ und damit auch Anspannung in deinem Alltag zu haben. Sondern um ganz bewusst dein eigenes Gefühl für deine Bedürfnisse zu entwickeln. Du musst das aber nicht allein tun. Auf meiner Online-Plattform Insight Yoga  Online findest du zum Beispiel den Yogakurs für Anfänger. In diesem führe ich dich Schritt für Schritt mit Videos durch die verschiedenen Übungen.

 

Was hat es mit der Atmung auf sich?

Eine tiefe Ein- und Ausatmung nimmt beim Yoga einen ganz besonderen Stellenwert ein. Die richtige Atmung spielt auch eine entscheidende Rolle für die volle Entfaltung der Wirkung des Yoga. Aber auch hier gibt es keine Vorschrift, an die du dich halten musst. Mit der Atmung (Pranayama) gehen unterschiedliche Yoga-Lehrer*innen unterschiedlich um. Und auch hier ist es wichtig zu wissen, dass sich die Atmung auf den Yoga-Stil anpasst. Manche Yogaübungen sind beispielsweise durch Bauchatmung effektiver – andere fordern mehr körperliche Anspannung, bei denen die Brustatmung ins Spiel kommt. Doch wie bei den Yoga-Stilen auch, weißt Du letztendlich am besten, welche Atmung sich für dich gut und richtig anfühlt. Yoga hat eben auch viel damit zu tun, dir selbst und den Signalen deines Körpers zu vertrauen.

 

Welches Equipment brauche ich?

Das Tolle am Yoga ist, dass du es überall machen kannst. Alles, was du brauchst, sind eine Yoga-Matte, bequeme Kleidung (die nicht einschnürt und deinem Bauch genug Raum für den Atem gibt) und ein Yoga-Kissen.

Matte: Für den Anfang empfehle ich dir, eine rutschfeste und etwas dickere Matte zu wählen. Besonders, wenn du noch nicht so beweglich bist und dich körperlich noch nicht so fit fühlst. Diese dämpfen nämlich besser und sind somit auch schonender für deine Gelenke.

Kleidung: Die Kleiderwahl überlasse ich dir, denn der Vorteil ist: Du brauchst für Yoga keine spezielle Kleidung. Wichtig ist nur, dass diese bequem ist und nicht zwickt oder verrutscht. So kannst du dich besser auf deine Übungen konzentrieren – ohne hier und dort immer wieder herumzupfen zu müssen. Ich empfehle eine Leggings und ein bequemes, lockeres Oberteil.

Sitzkissen: Das Sitzkissen unterstützt dich bei Positionen, die länger gehalten werden sollen. Zudem helfen sie dir, eine aufrechte Haltung in der Meditation einzunehmen.

 

Wie oft sollte ich als Anfänger*in Yoga üben?

Manche integrieren ihre Übungseinheiten in die frühen Morgenstunden, um frisch und gestärkt in den Tag zu starten. Morgens ist der Geist noch frisch und aufnahmebereit. Anderen tun die Asanas mehr am Abend gut. So kann alle Anspannung des Tages noch einmal bewusst losgelassen werden. Aber auch hier gilt der Grundsatz: Du kannst Yoga so oft üben, wie es sich für dich am besten anfühlt. Ob das nun einmal die Woche, jeden Morgen 1 Stunde oder mehrmals am Tag 10 Minuten sind. Wichtig ist nur, dass du es regelmäßig machst und eine gewisse Kontinuität beibehältst. Denn nur so kannst du auch wirklich nachhaltige und tiefgreifende Resultate erzielen. Genauso ist das übrigens auch bei der Meditation, was eine Teildisziplin des Yoga ist. Setze dich aber bitte nicht unter Druck. Denn Yoga soll in erster Linie Spaß machen und dir guttun. Mit der Zeit findest du für dich eine passende Routine.

 

Was, wenn ich Schmerzen habe?

Die richtige Ausführung der Asanas in Kombination mit der richtigen Atmung ist beim Yoga äußerst wichtig. Wie bei allen anderen Sportarten auch, können falsche Bewegungen kontraproduktiv wirken. Aber selbst, wenn du die Übungen richtig ausführst, können leichte Dehnschmerzen auftreten, weil dein Körper noch nicht an die neuen Haltungen gewöhnt ist. Es ist wichtig, dass du die Übungen oder einzelne Haltungen nicht mit Druck und Perfektionszwang ausübst, sondern deinem Körper liebevolle Aufmerksamkeit schenkst und mit ihm harmonisch zusammenarbeitest. Dein Körper kann deinem Geist Grenzen aufzeigen. Und das tut er in dem Fall durch Schmerz. Nicht umsonst geht es im Yoga um die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele. 

Bitte sprich aber vorher mit deinem Arzt, ob du Yoga üben darfst! Komme bei Schmerzen, Kurzatmigkeit oder Schwindel bitte immer aus den Haltungen heraus und überprüfe, ob es dir gut geht. Mit der Zeit wird dein Körper sich an die Übungen gewöhnen und dadurch stärker und beweglicher werden – aber bis es soweit ist, gehe mit einer gesunden Vorsicht an die Übungen heran.

 

Sollte ich mich auch in der Yoga-Philosophie auskennen?

Wie oben bereits erwähnt, kommt es hier auf dein persönliches Motiv an. Was ist dein Ziel? Was möchtest du durch Yoga erreichen? Wenn du deinen Körper nur fit halten und mit Energie aufladen möchtest, musst du dich nicht unbedingt mit der Philosophie auseinandersetzen, die sich hinter den einzelnen Asanas verbirgt. Wenn du aber bewusst nach der Wandlung im Inneren strebst und an den spirituellen Aspekten des Yoga interessiert bist, dann ist es von großem Vorteil, die unsichtbaren Tiefen der Asanas zu erforschen. Wenn du noch unsicher bist, ob du dich mit der Yoga-Philosophie auseinandersetzen solltest, dann fange doch am besten erst einmal mit der Praxis an. Und mit der Zeit wirst du auch hier merken, wie weit oder tief du gehen möchtest.

 

Wo kann ich mit Yoga anfangen?

Du hast dir bereits Yoga-Matte, bequeme Kleidung und Sitzkissen besorgt? Dann kannst du auch schon gleich von zuhause aus starten! Alles, was du brauchst, ist ein ruhiger Raum, genügend Platz, um dich strecken und dehnen zu können und die passende Anleitung. Diese bekommst du zum Beispiel im Insight Yoga Online Anfänger-Kurs. In der Insight Yoga Online Community bekommst du darüber hinaus Zugriff auf die Asanas-Videothek (die noch im Entstehen ist) mit wöchentlich neuen Yogaklassen und Meditationen, kannst dir Ebooks und PDF´s für unterwegs herunterladen und erhältst pro Woche 2 – 3 Emails mit Inspiration und kreativen Impulsen und meinen Support, wenn etwas nicht klappt! Das gesamte Programm kannst du jetzt für 14 Tage kostenlos testen. 

 

Ich freue mich auf dich!

 

 

Namasté

 

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